Träume aufstellen

Schon C.G. Jung hat sich intensiv der Traumdeutung gewidmet. Er hat dabei die Träume als Botschafter des Unbewussten verstanden. Im Psychodrama wird mit szenischen Aufstellungen gearbeitet. Sie fördern das Verstehen komplexer innerer Konflikte. Eine systemische Traumaufstellung verbindet Traumdeutung mit Methoden aus der systemischen Aufstellungsarbeit. Die Grundidee dabei ist, dass der Traum als ein «inneres System» verstanden wird. Jede Figur, jedes Objekt und jede Handlung repräsentieren einen Teil der inneren Wirklichkeit des Träumers oder der Träumerin. In einer systemischen Aufstellung können diese ihre subjektive Bedeutung entfalten. Aufstellungen mit Träumen sind eine therapeutische Methode, bei der Trauminhalte (Personen, Symbole, Gefühle, Figuren, Objekte) im Raum aufgestellt werden, um das innere System sichtbar zu machen. Dabei können sich unter anderem unbewusste Konflikte, Botschaften der Seele oder innere, tieferliegende Dynamiken zeigen. Sie helfen, die Bedeutung von Träumen zu klären, indem Traumteile sprechen und miteinander interagieren. Mit dieser wertvollen Arbeit können emotionale Blockaden gelöst und verdrängte Anteile integriert werden. Oft zeigen sich neue Lösungsansätze und Handlungsmöglichkeiten für den Alltag.


Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert